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London Symphony Orchestra

Die historische Jerwood Hall verwendet die hochmodernen Projektoren der M-Serie

Pixel Projects

United Kingdom

Worship

Roadster HD14K-M, 2.6-4.1:1HD lenses

London Symphony Orchestra

Die St Luke’s Church — eine der sechs berühmtesten Londoner Kirchen von Nicholas Hawksmoor aus dem frühen 18. Jahrhundert, als LSO St Luke’s neu eröffnet im Jahr 2003 vom London Symphony Orchestra — hat die AV-Infrastruktur in seiner zentralen Jerwood Hall mit den neuesten Christie 3DLP-Projektoren und einer neuen ausziehbaren 7 Meter-Leinwand auf den neuesten Stand gebracht.

Nach gründlicher Überprüfung bestellte der Technische Leiter von LSO St Luke’s, Steve Ramsden, zwei Christie Roadster HD14K-M Dual-Lampen-Digitalprojektoren mit 2.6-4.1:1HD-Objektive bei seinem Händler Pixel Projects.

Aber das wirklich Bemerkenswerte daran ist, dass dank der originalen Restaurationsarbeit des Architekten Levitt Bernstein das technische Team die Genehmigung erhielt, in die originalen Mauersteine des denkmalgeschützten Gebäudes eine Öffnung zu schlagen, durch die die Projektoren von einer Plattform auf der gegenüberliegenden Seite aus betrieben werden können. „Wir mussten Steine aus dem selben Steinbruch bestellen, der auch die Steine für die Restauration lieferte, um dem originalen Mauerwerk zu entsprechen,“ erklärt Ramsden.

Derzeit findet die LSO-Gemeinschaft und das Musikbildungsprogramm LSO Discovery in diesen Gemäuern Platz und obwohl an diesem Ort schon immer Projektoren genutzt wurden, waren alle vorherigen Lösungen alles andere als ideal.

Da in dieser Umgebung einige Veranstaltungen ohne jegliche Nebengeräusche ablaufen müssen, wurden die vorherigen Projektoren in schalldämmenden großen Kisten auf einem Gerüst auf dem Balkon montiert. „Gelinde gesagt, war es kein schöner Anblick,“ erinnert sich Ramsden. „Sogar English Heritage stimmte dem zu.“ Während einer zweiwöchigen Schließung im Sommer für technische Verbesserungen und grundlegende Wartungsarbeiten— ermöglicht durch die großzügige Unterstützung des Arts Council — beschloss er, dass die Zeit gekommen war, die Christie HD-Projektoren zu kaufen und die alten Geräte an einem anderen Ort einzusetzen.

„Wir haben ein Loch in die 700 mm dicke Wand geschlagen, eine Zugangsplattform eingesetzt und die Projektoren einfach auf zwei Platten befestigt,“ fuhr er fort. „Jetzt herrscht absolute Ruhe und wir haben ein erstklassiges Bild.“

Die Projektoren werden über IP über das Ethernet-Netzwerk gesteuert, sodass keine manuellen Einstellungen mit schwierigen Aufstiegen zur Zugangsplattform nötig sind.

Bewertung aller Optionen

Es war trotzdem ein langer Weg, der den Technischen Leiter zu dieser Lösung führte; es begann, als er zusammen mit seinem Kollegen David Foister, der ebenfalls nach einer Christie-Lösung suchte an einer Präsentation in der Christie EMEA Zentrale in Wokingham und der naheliegenden Guildhall School of Music & Drama teilnahm. Nach einem Gespräch mit Chris Britton vom Christie-Händler Audio Visual Machines (AVM), war er ein Jahr später bereit, Entscheidungen zu treffen. Keith Morris von Pixel Projects präsentierte in Zusammenarbeit mit AVM die in Frage kommenden Projektoren.

„Danach hatte ich eine genauere Vorstellung von dem, was wir wollten — eine bestimmte Helligkeit, eine bestimmte Auflösung, und wir dachten auch an den Geräuschpegel, da wir zu diesem Zeitpunkt weder über Mittel noch über die Genehmigung für die bauliche Veränderung verfügten,“ erklärte er. „Wir zogen drei Geräte in die engere Auswahl, wobei im Vergleich unsere damaligen Projektoren uns durch die zusätzliche Helligkeit sehr viel schlechter erschienen.“

Ramsden erzählt, dass er begann, „weniger auf die Technologie und mehr auf die Bildqualität zu achten“, aber bei der Abschlussanalyse entschied er sich auf Grund der Farbwiedergabe. „Wir haben die Farbwiedergabe mit unserem eigenen Broadcast-Referenzmonitor verglichen: der HD14K-M war 100 % präzise, sodass wir uns für ihn entschieden haben.“

Nach der Prüfung der Projektorfunktionen war er vom Intelligent Lens System (ILS) überzeugt, „da wir sonst ständig auf der Leiter stehen würden“. Zudem war der Eco-Modus der Lampe ein weiterer Bonus.

Ramsden räumt ein, dass durch die Möglichkeit, die Projektoren hinter der neu eingerichteten Öffnung in einem Gebäude, das vor 55 Jahren von der Englischen Kirche wegen Baufälligkeit geschlossen wurde, einen großen Vorteil darstellt. „Dank dieser baulichen Maßnahme konnten wir den Konflikt zwischen Lärmpegel und Bild lösen,“ erklärte er.

Ein Raum, zwei Projektoren, unendlich viele Anwendungen

Diese Projektoren bieten zahlreiche flexible Lösungen für alle Eventualitäten. Während ein HD14K-M-Projektor auf die große 7-Meter-Leinwand gerichtet ist, der vor einem der Hauptfenster heruntergelassen wird, ist der andere Projektor auf die kleinere 4-Meter-Leinwand gerichtet, die sich in der Raummitte befindet und verwendet wird, wenn der Raum nur halb ausgelastet ist. Der zweite Projektor kann auch als Ersatzprojektor für einen störungsfreien Betrieb verwendet werden, oder beide Projektoren werden jeweils auf 5:4 und 16:9 HD-Bildseitenverhältnis gestellt, wobei die Bilder auch überlagert werden können, wenn eine außerordentliche Helligkeit erforderlich ist. Zudem werden die Gesamtbetriebskosten durch die Möglichkeit reduziert, die Projektoren im Einzellampen/ Sparmodus betreiben zu können.

Durch die Weiterentwicklung von SD zu HD werden die meisten Videoinhalte nun über PlaybackPro an die Projektoren gesendet, der auf einem Mac Pro mit einem RAID-Festplattensystem läuft.

Im hinteren Teil der Halle können Klappsitze aufgestellt werden, womit bis zu 412 Menschen (bei Konzertausrichtungen) oder 180 Menschen für exklusive Abendessen mit Bühne und Rezeptionsbereich Platz finden. Steve Ramsden betont, dass die Jerwood Hall nicht groß genug ist, um Raum für ein vollständiges Symphonieorchester mit entsprechendem Publikum zu schaffen — es ist nur ein Proberaum.

Neben LSO Discovery gibt es viele weitere Nutznießer der neuen Projektoranlage. Während einige Konzerte sowohl für BBC Radio 3 und deren hauseigenen Web-Streaming, sowie zu Bildungszwecken aufgenommen werden, werden im Gebäude Film- und Tonaufnahmen gemacht und auch private Konzerte, Konferenzen, Hochzeitsempfänge, veranstaltet.

Um die audiovisuelle Verbesserung abzurunden (und die Projektoren weiter zu optimieren) wurde vor kurzem ein 7-Meter-Leinwandvon Screen International im LSO St Luke’s von Chris Hitchens von Screenchange installiert.

Der Härtetest für die Jerwood Hall ist die jährliche Preisvergabe der Internationale Rundfunk- und Fernsehvereinigung (AIB). „Besonderes Augenmerk liegt auf Video — wir haben die ganze Halle voller Medienvertreter, sodass auch der kleinste Fehler auffallen würde.“

Glücklicherweise entspricht die letzte Integration den allgemeinen Erwartungen. „Auch wenn alle Fenster mit motorisierten Jalousien ausgestattet sind, bevorzugen die meisten Menschen natürliches Licht,“ schlussfolgert der Technische Leiter von LSO St Luke’s. „Im Gegensatz zu unseren vorherigen Projektoren schneidet Christies mühelos durch das Tageslicht, sodass wir nur noch zu wenigen Anlässen die Fenster abdunkeln müssen. Die Techniker waren mit dem Ergebnis sehr zufrieden.“

Über LSO St Luke’s

LSO St Luke's ist eine denkmalgeschützte Hawksmoor-Kirche aus dem 18. Jahrhundert, die nach der Restaurierung Heimat für die LSO-Gemeinschaft und das Musikbildungsprogramm LSO Discovery wurde. Während die Jerwood Hall Platz für regelmäßige kreative Runden bietet, nutzen ständig verschiedene Gruppen die darunter liegenden Clore Rooms als Proberäume. Neben den LSO-Proben bietet der Ort Raum für verschiedene Konzerte, wobei schon Künstler und Gruppen aus allen Bereichen dort auftraten - von Elton John, Annie Lennox und Robbie Williams bis zur London Sinfonietta, Aled Jones und Evelyn Glennie. Im Gebäude werden auch Veranstaltungen oder Abendessen von Unternehmen veranstaltet. LSO St Lukes befindet sich auf der Londoner Old Street.

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